Stell dir vor, du wachst zwischen orange-goldfarbenen Sanddünen auf.
Über dir strahlend blauer Himmel, um dich nur Weite – ein makelloses, unberührtes Sandmeer, kein Ende in Sicht.
Genau dorthin nehme ich dich mit: zu einem Ort von überirdischer Schönheit, dessen Geschichte weit zurückreicht und dessen Kraft endlos ist.
Acht Tage lang gibt es kein Programm im gewohnten Sinn: nur Sonnenaufgänge, die du nicht verschläfst, Yoga, Meditation, gemeinsames Essen und Musizieren am Feuer, Nächte unter dem Sternenhimmel und Menschen um dich, die genau das Gleiche suchen wie du.

Und eher nicht, wenn du …

Wir wandern mit Dromedaren von Düne zu Düne und schlagen jeden Tag woanders unser Lager auf, später geht es mit Geländewagen tiefer in die Sahara hinein. Von der Palmenoase über das Draa-Flussbett bis zu den größten Dünen Marokkos – oft haben wir die Wüste ganz für uns allein.

Wir starten den Tag mit Yoga zum Sonnenaufgang und beenden ihn mit entspannendem Yin Yoga, Meditation oder weiteren Bewusstseinsübungen zum Sonnenuntergang. Wir essen gemeinsam, wandern, klettern Dünen hoch und sitzen am Feuer beieinander. Auf Wunsch wird es auch eine kleine Ecstatic Dance Party Wüstenedition geben! 😉

Ein traditionelles Freitags-Couscousessen bei einer Beduinenfamilie, Einblicke ins nomadische Leben der Sahara, eine Argan-Kooperative sowie einer Teppichweberei, zum Abschluss Besuch der Lehmstadt Aït Ben Haddou (Teil des UNESCO-Weltkulturerbes) – danach kannst du mit gutem Recht sagen, du kennst ein Stück des wahren Marokkos.

Neben den Momenten, die wir miteinander verbringen, darfst du dir gerne bewusst Zeit für dich nehmen, um die Wüste zu genießen, zu meditieren, zu fotografieren oder zu journalen. Viele Menschen kommen mit bestimmten Themen in die Wüste, die sie hinter sich lassen wollen - die Wüste ist ein guter Ort, um den Kopf frei zu kriegen.
Ein Reisender unterscheidet sich vom normalen Touristen durch die Absicht: Er sucht keine Sehenswürdigkeiten, sondern echten Kulturaustausch.
Wenn ich eins in meinem Masterstudium der Ethnologie und Afrikanistik und von vier Marokkoreisen gelernt habe, dann das: mittendrin und miteinander ist besser als bloß dabei.
Ich wünsche dir, dass du, sobald du die Wüste verlässt, einen echten Eindruck von der hiesigen Kultur und Lebensweise bekommen hast.
Mohamed, sein Team und ich werden alles dafür tun, dass dem so ist.

Treffpunkt ist am Freitag, den 6.11.2026, in Marrakesch. Wir durchqueren mit dem Kleinbus eine der spektakulärsten Routen Marokkos – durchs Hohe Atlasgebirge, die Steinwüste und das palmenbestandene Draa-Tal bis nach M'hamid el Ghizlane, dem Tor zur Sahara.
Von dort startet unsere Tour durch die Wüste, zunächst laufend mit den Beduinenführern und Dromedaren an unserer Seite, dann mit dem Geländewagen tiefer in die Wüste hinein.
Die Landschaft verändert sich kontinuierlich, jeder neue Ort bringt ein weiteres Highlight mit sich.
Die Reise schließt mit einer letzten Übernachtung in einer Kasbah in der Nähe von Aït Ben Haddou ab, dem UNESCO-Weltkulturerbe, in dem zu Teilen der gerade erschienene Action-Fantasy-Film „Die Odyssee" gedreht worden ist. Nach dessen Besuch kommen wir nachmittags in Marrakesch zurück. (Ablauf vorläufig, Details können sich noch ändern.)
Fahrt durch den Hohen Atlas, Halt bei einer Argan-Kooperative und Mittagessen, abends Couscous bei Mohameds Familie, erste Nacht im Wüstencamp unter Palmen.
Erstes Kamelreiten, Besuch einer bewohnten Kasbah.
Ca. 3 Stunden Wandern mit den Dromedaren, Übernachtung am ersten Stop tief in der Wüste.
Abschied von den Kamelen, Weiterfahrt mit dem Geländewagen zur großen Erg-Toaba-Düne.
Fahrt entlang des Draa-Flusses, Besuch des verlassenen Dorfes, Camp bei der großen Zahar-Düne.
Yoga, Aufbruch zur etwas weiter entfernten Savanne, kleine Überraschung, Camp bei den mittelgroßen Dünen.
Zurück nach Mhamid, Duschen und Weiterfahrt, Besuch der Frauen-Teppichweberei, Übernachtung in einer Kasbah und zeremonieller Reiseabschluss.
Besuch von Aït Ben Haddou, Überquerung des Tizi-n-Tichka-Passes, Ankunft in Marrakesch am Nachmittag.
Zwei ein halb Tage gehen für die An- und Abreise drauf – die tiefe Sahara liegt nicht um die Ecke. Unser Ausgangspunkt M'hamid el Ghizlane gilt als „Tor zur Sahara":
Hier endet die Straße und die endlose Wüste beginnt. Das bedeutet, du erhältst die wahre Wüstenerfahrung jenseits der Tagesausflug-Routen. ☀️🐪🌴

























Die Reisedurchführung verantwortet Adventures Desert eigenständig, das Programm gestalte und verantworte ich.
In keinem der beiden Pakete enthalten

Vera Natterer, Natara Yoga
Yoga und Bewusstseinsarbeit gehören schon seit vielen Jahren zu meinem Leben und verhelfen mir zu innerer Ruhe, Klarheit und der Rückbesinnung auf meine Stärke. Seit 2017 bin ich Yoga-Alliance-zertifizierte Vinyasa-Yogalehrerin (Ausbildung im Yogaloft Köln), dazu kamen eine Yin-Yoga-Ausbildung in Portugal und weitere Fortbildungen; derzeit bereite ich mich auf den Abschluss meiner Personal-Trainer-Ausbildung vor.
Als Yogalehrerin, Polyglottin, Kulturanthropologin und Reiseliebhaberin ist es mir ein Herzensanliegen, diese Welten miteinander zu verbinden und dir die Magie der Sahara zu zeigen.
Marokko und die Wüste sind für mich zu einem Kraftort geworden, an den ich immer wieder zurückkehre. Ich wünsche dir, dass du dort lässt, was dir nicht mehr dient – und ganz viel Weite, Leere und kreative Schaffensenergie mitnimmst.
Unser Ansprechpartner vor Ort
Mohamed und ich kennen uns seit Ende 2018, als er meine erste Trekking-Tour mit Dromedaren durchgeführt hat. Seitdem sind wir in Kontakt geblieben – dieses Retreat ist das Ergebnis von Jahren gewachsenen Vertrauens.
Adventures Desert ist seine Reiseagentur mit über 10 Jahren Erfahrung in der tiefen Wüste. Als ältester Sohn einer Nomadenfamilie aus M'Hamid el Ghizlane arbeitet Mohamed ausschließlich mit Familie und Verwandten aus der nomadischen Kultur. Er und sein Team kennen die Wüste wie niemand sonst und priorisieren immer die Sicherheit und das Wohlbefinden ihrer Gäste.

Mohamed Tfil, Adventures Desert
1.280 € für die gesamte Woche
6.–13. November 2026 · pro Person · maximal 10 TeilnehmerInnen
Diese Reise wird von zwei eigenständigen Anbietern durchgeführt, die für dieses Projekt kooperieren: Adventures Desert (Wüstenreise, Transport, Camp, Verpflegung) und Natara Yoga (Yoga- und Achtsamkeitsprogramm, Begleitung). Du buchst und bezahlst beide Anteile getrennt, mit jeweils eigener Rechnung.
Zahlungsfristen (Natara-Yoga-Anteil): 30 % Anzahlung bei Buchungsbestätigung, Restzahlung von 70 % bis 6. September 2026. Für den Anteil bei Adventures Desert gelten Mohameds eigene Zahlungsfristen.
Die genauen Beträge und Zahlungsdetails für beide Buchungen bekommst du nach deiner Anfrage über das Kontaktformular.
Die Wüstenreise – Transport, Camp, Verpflegung, Team vor Ort – organisiert und verantwortet Adventures Desert vollständig und eigenständig. Natara Yoga bzw. ich bringe die Gruppe und gestalte und verantworte das Yoga- und Achtsamkeitsprogramm.

Ja? Dann sichere dir einen der letzten Plätze! Hast du noch Fragen? Schreib mir einfach!
Yallah! – Los geht's!
Die Wüstenreise wird eigenständig von Adventures Desert (Mohamed Tfil) veranstaltet – Buchung und Zahlung dafür laufen direkt mit ihm. Das Yoga- und Achtsamkeitsprogramm gestalte und verantworte ich, dafür rechnest du separat mit mir ab. Nach deiner ersten Anfrage bei mir bekommst du beide Buchungswege klar erklärt.
Für meinen Programm-Anteil zahlst du bei Buchungsbestätigung eine Anzahlung von 30 %, die Restzahlung von 70 % ist bis zum 6. September 2026 fällig. Für den Reise-Anteil bei Adventures Desert gelten Mohameds eigene Zahlungsfristen, die er dir bei Buchung mitteilt. Die genauen Beträge bekommst du nach deiner Anfrage.
In der Sahara bei Mhamid el Ghizlane im Südwesten Marokkos.
Am 6. November fahren wir gemeinsam mit dem Bus von Marrakesch nach Mhamid – und ebenso wieder zurück. Um die Anreise nach Marrakesch kümmerst du dich selbst.
Die meisten brauchen kein Visum. Für Staatsbürger:innen aus über 70 Ländern, darunter EU-Bürger:innen sowie Staatsangehörige der Schweiz, Großbritannien und USA, ist für touristische Aufenthalte bis 90 Tage kein Visum nötig; der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Da Reise und Programm getrennt gebucht werden, gelten technisch zwei Stornoregelungen – beide folgen aber derselben Staffel, gerechnet ab dem Anreisedatum (6. November 2026):
| Zeitraum vor Anreise | Rückerstattung |
|---|---|
| mehr als 60 Tage (bis 6. September 2026) | 90 % (10 % Bearbeitungsgebühr) |
| 30–60 Tage (7. September – 6. Oktober) | 50 % |
| 14–29 Tage (7. – 22. Oktober) | 25 % |
| weniger als 14 Tage oder No-Show | 0 % |
Du kannst deine Buchung jederzeit bis zur Anreise kostenlos auf eine andere Person übertragen. Ich empfehle dir in jedem Fall zusätzlich eine Reiserücktrittsversicherung.
Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren. Nach oben gibt es keine Grenze, sofern du gesund bist und keine ernsten Gelenk- oder Kreislaufbeschwerden hast. 😉
Nein. Die Einheiten sind so aufgebaut, dass Anfängerinnen und Geübte gleichermaßen mitmachen können. Alles ist freiwillig, du gehst in deinem Tempo.
Du solltest mehrere Stunden in der Sonne gehen können – der längste Tag umfasst etwa drei Stunden Wandern neben den Kamelen. Sportliche Höchstleistungen sind nicht nötig.
Du musst nicht – wir praktizieren gemeinsam auf einem großen Teppich mitten in der Wüste. Wenn du deine eigene Matte lieber unter dir hättest, nimm sie gern mit.
Selbstverständlich! Viele kommen alleine. Es gibt wohl kaum eine bessere Gelegenheit, anderen Menschen wahrhaft zu begegnen als in der Wüste.
Dann schreib mir einfach – wir telefonieren kurz oder schreiben uns, und du bekommst ein Gefühl dafür. Ohne jede Verpflichtung.
In Zelten im Wüstencamp, Schlafsäcke werden gestellt und vor der Reise frisch gewaschen. Paare können sich ein Zelt teilen. Die letzte Nacht verbringen wir in einer Herberge.
In der Wüste gibt es beides nicht. Ich empfehle, feuchtes Toilettenpapier, kleine Müllsäcke und Desinfektionsmittel mitzunehmen. Duschen können wir bei unserer Ankunft zurück in Mhamid. In der letzten Nacht in der Herberge gibt es wieder alles.
Wir beginnen mit einer Yogaeinheit – wer mag, findet vorher Kaffee, Wasser und Obst bereit, das Frühstück gibt es danach. Anschließend brechen wir das Lager ab und ziehen mit den Dromedaren zum nächsten Schlafplatz. Den Tag schließen wir mit Meditation oder Yin Yoga zum Sonnenuntergang ab, danach gibt es ein nährendes Abendessen. Geschlafen wird im Zelt unter dem Sternenhimmel.
Erstaunlich wenige. Am ehesten begegnet dir der schwarze Wüstenkäfer.
Feste Wanderschuhe mit guter Sohle. Wandersandalen sind eine schöne Ergänzung.
Das geht. Ich lebe selbst vegan und achte darauf, dass es unterwegs genug pflanzliches Protein gibt. Sag mir deine Ernährungsweise vorab, dann wird sie eingeplant – genauso Allergien und Unverträglichkeiten.
Tagsüber werden es im November angenehme 21–26 °C bei meist strahlend blauem Himmel. Regen gibt es kaum. Nachts kühlt es auf etwa 7–10 °C ab. Auch wenn es genügend Schlafsäcke und Decken gibt – warme Kleidung für die Abende gehört unbedingt ins Gepäck.
Im November geht die Sonne gegen 7:40 Uhr auf und gegen 18:30 Uhr unter. Unser Morgenyoga beginnt um 7:30 in der blauen Dämmerung – die Sonne geht mitten in der Praxis über den Dünen auf.
Mohamed und ich werden auf Englisch sprechen – auch, da wir eine internationale Gruppe sind. (Ich kann aber auch ohne Weiteres Deutsch oder Portugiesisch mit dir sprechen.)
Streckenweise gibt es guten Empfang. Ich empfehle dir, dir am Flughafen eine marokkanische Handy-SIM-Karte mit Internetdaten zu kaufen. Tief in der Wüste gibt es meist keinen Empfang, doch manchmal hat man Glück, insbesondere, wenn man die Düne hinaufklettert. Strom gibt es in der Wüste nicht. Ich empfehle dir, eine leistungsstarke Powerbank mitzunehmen oder ein Solarladegerät.
Die Landeswährung ist der marokkanische Dirham (MAD). Aktuell entspricht 1 € etwa 10–11 MAD, der genaue Kurs schwankt – prüfe ihn kurz vor Abreise. Der Dirham ist eine "geschlossene" Währung: Du kannst ihn vorab nicht in Deutschland tauschen, sondern bekommst ihn erst vor Ort.
Am günstigsten hebst du am Geldautomaten ab (nicht in Wechselstuben am Flughafen – die haben meist einen schlechteren Kurs). Wähle beim Abheben immer "Abrechnung in MAD" statt "in Euro" ("Dynamic Currency Conversion" ablehnen), sonst zahlst du einen versteckten Aufschlag. Karten von Wise, Revolut oder der DKB bieten meist die besten Konditionen (echter Wechselkurs, kaum oder keine Auslandseinsatzgebühr).
Automaten großer Banken sind meist zuverlässiger und günstiger als kleine Anbieter – zum Beispiel Attijariwafa Bank, BMCE Bank of Africa oder Banque Populaire. Die lokale Automatengebühr liegt meist bei ca. 30–50 MAD pro Abhebung, unabhängig vom Betrag, dazu kommt ggf. eine kleine Auslandsgebühr deiner eigenen Bank. Tief in der Wüste gibt es keine Geldautomaten – hol dir also am besten schon in Marrakesch genug Bargeld.